Christusblut - Komplette Anleitung

Sorte: Gewöhnlicher Erdrauch

Fumaria officinalis L.

Über diese Kultur

Christusblut ist ein regionaler Name für Fumaria officinalis, ein einjähriges Kraut aus der Familie der Mohngewächse. Die schwachen, verzweigten Stängel tragen fein geteilte graugrüne Blätter. Rosa oder purpurfarbene Blüten stehen in Trauben und haben eine dunkle karminrote Spitze.

Die Pflanze wächst auf umgebrochenen Böden, Brachen und Ackerrändern. Diese Ficha bezeichnet ausdrücklich Fumaria officinalis, da der Volksname regional unterschiedlich verwendet wird.

Geschichte & Herkunft

Fumaria officinalis stammt aus Europa, dem Mittelmeerraum und dem Kaukasus. Der Name Fumaria bezieht sich traditionell auf das rauchige Aussehen der Blätter. Historische Heilanwendungen beweisen weder Wirksamkeit noch Sicherheit; innere Anwendung erfordert fachliche Beratung.

Ideale Begleiter

RingelblumeBorretschThymianRosmarinSalbeiLavendel

Vermeiden

Staunässeübermäßiges GießenVerwechslung mit essbaren Pflanzenunbeaufsichtigte Heilanwendung

Superfood

Keine Nahrungspflanze. Sie enthält Alkaloide und weitere möglicherweise giftige oder pharmakologisch aktive Stoffe.

Konservierung

Nicht für Vorräte oder Hausmittel sammeln. Für botanische Beobachtung fotografieren. Samen nur eindeutig beschriftet und außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren lagern.

Schädlingsüberwachung

Besonders achten auf: Blattlaus, Raupe, Falscher Mehltau, Rost, Blattflecken.

FAQ

**Welche Pflanze ist Christusblut?** In dieser Ficha *Fumaria officinalis*; regional kann der Name andere Arten meinen.
**Kann man sie als Tee trinken?** Hausgemachte Aufgüsse werden nicht empfohlen.
**Ist sie ein Unkraut?** Sie kann zwischen Kulturen wachsen und dort konkurrieren.
**Kann sie im Topf wachsen?** Ja, zur Beobachtung und mit klarer Kennzeichnung.

Notas

Sie ist für die Beobachtung mediterraner Ackerflora interessant, aber keine allgemeine Empfehlung für Heilzwecke.