Gregori’s-Altai-Tomate Gregori’s Altai

Gregori’s-Altai-Tomate

Sorte: Gregori’s Altai

Solanum lycopersicum L.

Über diese Kultur

Gregori’s Altai ist eine samenfeste Sorte von Solanum lycopersicum, die auch als Gregory’s Altai oder Gregori Altai angeboten wird. Die kräftige, unbegrenzt wachsende Pflanze trägt während der ganzen Saison und benötigt eine stabile Stütze. Sie bildet große, leicht abgeflachte Fleischtomaten mit rosafarbener bis rosaroter Schale. Die Früchte wiegen meist 225–340 g; die Größe hängt jedoch von den Anbaubedingungen ab. Ihr Fleisch ist fest und saftig, der süße Geschmack wird von einer milden Säure ausgeglichen.

Für eine großfrüchtige Tomate gilt die Sorte als relativ früh: Saatgutkataloge nennen etwa 67–78 Tage bis zur Reife. Die Angaben unterscheiden sich je nach Anbieter und Bedingungen. Der Gärtner Craig LeHoullier beschreibt sie als eine der 1991 eingeführten Sorten von High Altitude Seed Company mit Ursprung in der Altai-Region. Tomaten sind frostempfindlich, doch diese Sorte ist auch bei Gärtnern in Gebieten mit kurzer Saison beliebt.

Geschichte & Herkunft

Gregori’s Altai wurde 1991 als eine der von High Altitude Seed Company eingeführten Hochtomaten verbreitet. Der Saatgutsammler und Gärtner Craig LeHoullier baute sie im selben Jahr an und beschrieb eine unbegrenzt wachsende, für ihre Größe früh reifende Pflanze mit mittelgroßen bis großen rosafarbenen Früchten und süßem Geschmack. Händler verorten ihren Ursprung in der Altai-Region nahe der Grenze zwischen Sibirien und China. Wer die Linie vor ihrer kommerziellen Verbreitung erhielt, ist nicht genauer dokumentiert.

Die Tomatenart stammt aus Südamerika und wurde in Mesoamerika domestiziert, bevor sie im 16. Jahrhundert nach Europa gelangte. Gregori’s Altai ist eine moderne samenfeste Sorte dieser Art.

Ideale Begleiter

BasilikumRingelblumeKnoblauchZwiebelPetersilieKarotte

Vermeiden

KartoffelAuberginePaprikaandere TomatenFenchel

Superfood

Wie andere rosafarbene Tomaten besteht Gregori’s Altai überwiegend aus Wasser und enthält geringe Mengen an Energie, Ballaststoffen, Kalium und Vitamin C. Außerdem liefert sie Carotinoide, darunter Lycopin, sowie phenolische Verbindungen. Die Werte hängen von Reife und Anbaubedingungen ab; eine veröffentlichte Nährwertanalyse speziell für diese Sorte ist nicht bekannt.

Konservierung

Die Lagerdauer hängt vom Reifegrad ab. Unbeschädigte, feste Früchte halten sich einige Tage bei Zimmertemperatur und ohne direkte Sonne. Im Kühlschrank verlieren sie an Aroma und das Fruchtfleisch kann weich werden. Kühlen Sie daher nur sehr reife oder angeschnittene Früchte und verbrauchen Sie sie bald. Überschüsse lassen sich zu Sauce kochen und einfrieren oder nach einem geprüften, angesäuerten Rezept einkochen. Reife, große Tomaten bekommen leicht Druckstellen und sollten nicht gestapelt werden.

Schädlingsüberwachung

Besonders achten auf: Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben, Kraut- und Braunfäule, Alternaria, Tomatenminiermotte (Tuta absoluta).

FAQ

Ist Gregori’s Altai eine frühe Sorte?

Für eine Fleischtomate gilt sie als relativ früh. Kataloge nennen etwa 67–78 Tage bis zur Reife. Die tatsächliche Dauer hängt vom Klima und davon ab, ab welchem Zeitpunkt der Anbieter zählt.

Welche Größe und Farbe haben die Früchte?

Sie sind meist groß, wiegen ungefähr 225–340 g und haben die Form einer Fleischtomate. Die Schale ist rosa bis rosarot. Größe und Ertrag hängen vom Anbau und Fruchtansatz ab.

Braucht die Pflanze eine Stütze?

Ja. Sie wächst unbegrenzt weiter. Ein beim Auspflanzen gesetzter, stabiler Pfahl trägt den Stängel und die schweren Fruchtstände.

Kann man Saatgut gewinnen?

Ja. Die Sorte ist samenfest. Für den Erhalt der Sorte Samen aus gesunden Früchten nehmen und eine Kreuzung mit gleichzeitig blühenden Tomatensorten verhindern.

Warum platzen die Früchte?

Starker Regen oder reichliches Gießen nach einer Trockenphase kann dazu führen, dass die Früchte schnell Wasser aufnehmen und aufreißen. Gleichmäßig feuchter Boden und rechtzeitige Ernte reifer Tomaten verringern das Risiko.

Notas

In Katalogen ist Gregori’s Altai die verbreitetste Schreibweise; auch Gregory’s Altai und Gregori Altai kommen vor. Die Anbieter nennen unterschiedliche Reifezeiten von 67 bis 78 Tagen. Daher wird eine Spanne statt einer scheinbar exakten Einzelzahl angegeben. Die Sorte ist samenfest und keine F1-Hybride.